Sie suchen Entspannung und Ruhe, wollen dem Alltagsstress entfliehen, etwas für die Gesundheit, Fitness, das allgemeine Wohlbefinden tun. Das gelingt Ihnen am besten im Urlaub auf einer Insel in der Südsee. Aber wer kann schon jedes Wochenende zum Relaxen in die Karibik fliegen?

Das brauchen Sie auch nicht. Ihre Sauna zu Hause kann, richtig angewendet, eine hervorragende Entspannungsinsel oder wie es so schön heißt: eine Wellnessoase sein. Wohlgemerkt: Richtig angewendet. Das bedeutet, werfen Sie alle Vorurteile und dummen Sprüche, die Sie so bisher zum Thema Sauna gehört haben, auf den Müll.

Sauna ist viel mehr, als täglich ein paar Runden um den Sportplatz oder den Trimmparcours zu absolvieren. Richtig angewendet, wird sie Ihr Leben positiv verändern. Falsch angewendet, wäre es schade um das investierte Geld.

Im Folgenden werde ich Ihnen einen guten und richtigen Saunagang beschreiben und werde dabei die Bedeutung der einzelnen Abschnitte erklären.

Bitte gehen Sie nicht hungrig oder unmittelbar nach einer Mahlzeit in die Sauna. Beides mindert den Saunagenuss.

Und bitte vergessen Sie das „mal eben einen Saunagang machen“! Die wichtigste Voraussetzung für ein gelungenes Saunaerlebnis ist ein vernünftiges Maß an Zeit. Das bedeutet mindestens 2-3 Stunden nach oben offen und keinen Termin im Nacken.

Die Saunamode ist wohl die preiswerteste, die man sich vorstellen kann. Denn in der Sauna trägt Mann und Frau nichts weiter als die eigene Haut. Jedes Kleidungsstück oder Badetuch würde nur zu einem unangenehmen Hitzestau auf der Haut führen.

Weder Prüderie noch Eitelkeit haben in der Sauna Platz. Hier ist jeder nur er selbst und hier sollten Sie sogar tatsächlich einmal Egoist sein und nur auf Ihre ganz persönlichen Empfindungen achten.

So unterschiedlich wie wir Menschen nun einmal sind, so individuell wirkt die Sauna. Trotzdem ist die positive Wirkung der Sauna heute unumstritten. Hunderte medizinwissenschaftliche Gutachten sprechen eine sehr deutliche Sprache.

Beginnen wir nun unseren ersten Saunagang aus der Sicht eines Saunaneulings:

Wie bereits erwähnt, badet man völlig unbekleidet. Also runter mit den Klamotten und keine Scheu. Die anderen haben auch nicht mehr an. Bitte vergessen Sie nicht die Armbanduhr oder die Halskette, denn Metall erhitzt sich in der Sauna sehr stark. Nun geht's zur Toilette und dann zur gründlichen Reinigung unter die Dusche. Anschließend frottieren Sie sich gründlich ab. Das regt die Durchblutung an und außerdem ist das erste Betreten der heißen Saunakabine angenehmer. Wasser ist der beste Wärmeleiter den es gibt. Sie würden die Hitze härter empfinden, als sie ist und der Beginn des Schwitzprozesses würde nur unnötig verzögert.

In diesem Zusammenhang sei kurz angemerkt, dass ein Bad in der Wanne bei 40° Wassertemperatur wesentlich belastender für den Organismus ist, als die bis zu ca. 95° heiße Luft in der Sauna. Woran das liegt, ist schnell erklärt. In der Badewanne ist unser Körper vom heißen Medium Wasser eingeschlossen. Er hat keine Möglichkeit mehr, sich gegen die Hitze zu wehren. In der Sauna ist das völlig anders. Hier kann der Körper ganz normal reagieren, nämlich durch Öffnen der Poren und Schweißabsonderung. Der Schweiß verdunstet in der Hitze der Saunakabine und sorgt dabei für eine Abkühlung des Körpers. Mann nennt das auch Kühlung durch Verdunstung.

Das Erlebnis Sauna

Nun betreten wir also zum ersten mal eine Saunakabine: “Mensch ist das heiß hier. Wo geh ich jetzt bloß hin? Die alten Hasen sitzen oben unter der Decke und triefen vom Schweiß. Wenn ich jetzt auf die unterste Liege gehe, lachen die mich bestimmt aus!“ Keine Sorge, 1. sind die wenigsten Saunagänger so kindisch und 2. sollten Sie überhaupt nicht darüber nachdenken, was Andere wohl tun und sagen. Wenn Sie in die Sauna gehen, sollten Sie Egoist sein und nur auf sich selbst achten. Besser gesagt, auf Ihre eigene Empfindung. Dann kann am allerwenigsten passieren. Denn darauf wartet ja der Saunaneuling, dass etwas passiert. Man hat ja schon so viel gehört und gelesen, von diesen schrecklichen Saunaunfällen, von der Übelkeit, dem Kreislaufversagen wegen Überlastung in der großen Hitze. Bitte vergessen sie das. Das Wichtigste ist, dass Sie wissen, was mit Ihnen geschieht, wenn Sie Ihren Körper der trockenen Hitze der Sauna aussetzen. Also betreten Sie in aller Ruhe die Saunakabine und nehmen Sie ruhig zuerst auf der untersten Liege Platz, aber bitte auch mit den Füßen, denn sonst bekommen Sie kalte Füße. In der Sauna gibt es nämlich ein sehr starkes Temperaturgefälle. Die soviel beschworenen 90 – 100° sind allenfalls direkt unter dem Saunadach zu finden (10cm unter dem Dach wird gemessen) und dort sitzt bekanntlich niemand. Die Temperatur nimmt nach unten hin immer mehr ab, so dass am Fußboden höchstens 25 - 30° gemessen werden.

Was passiert nun? Zunächst werden Sie feststellen, dass sich Ihre Haut rötet. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Haut stärker durchblutet wird. Das Blut nimmt die Wärme auf und transportiert sie so in den Körper. Die Blutgefäße weiten sich, das Blut fließt schneller, die Pulsfrequenz erhöht sich. Jetzt ist der entscheidende Moment erreicht, Sie spüren den erhöhten Pulsschlag in Hals und Kopf. Genau darauf hat man gewartet, gleich bricht der Kreislauf zusammen. Also nichts wie raus und einen dicken Strich unter das Thema Sauna.
Halt, halt, wenn Sie so reagieren, verzichten Sie vielleicht auf die „zweitschönste“ Sache der Welt.
Was ist denn passiert? Absolut nichts Schlimmes!

Wie ja bereits erwähnt, haben sich die Blutgefäße auf Grund der Erwärmung geweitet. Und was macht nun unsere Pumpe (Herz)? Da sie nicht mehr gegen den Widerstand der sonst viel engeren Blutgefäße arbeiten muss, wird sie schneller und versorgt somit alle Organe des Körpers viel besser mit Nährstoffen. Die Nieren werden besser durchblutet und können besser arbeiten. Das heißt, hier werden Schadstoffe besser abgebaut (auch innere Entgiftung genannt). Das Blut versorgt die Schweißdrüsen mit Flüssigkeit. Um nicht einzudicken, wird aus dem Körper Wasser ins Blut verlagert und damit auch wieder Schadstoffe, die über die Nieren dann ebenfalls ausgeschieden werden. Der Körper wird entschlackt. Das heißt, hier werden durchweg positive Dinge in Gang gebracht. Was unsere Angst vor einem Herz- oder Kreislaufversagen hervorruft, ist nur die Unwissenheit um diese tolle Wirkung der Sauna. Denken Sie doch einmal darüber nach, was passiert, wenn Sie eine Treppe schnell hinaufsteigen. Der Pulsschlag steigt enorm. Nur beängstigt es uns nicht, weil es völlig normal erscheint. Also brauchen wir uns auch in der Sauna nicht zu sorgen, nur weil etwas passiert, was normal ist. Wer das verstanden hat, hat die wichtigste Hürde bereits genommen. Bitte denken Sie daran, Ihr Körper benötigt etwas Zeit, um sich an diese ungewohnte Temperatur zu gewöhnen. Daher kann es auch sein, dass Sie im ersten Moment bei weitem nicht so stark transpirieren, wie erfahrene Saunagänger. Ein Marathonläufer beginnt auch nicht gleich am ersten Tag mit 42 km, sondern baut Schritt für Schritt auf. Im Gegensatz dazu ist unser Körper extrem schnell. In aller Regel hat er sich bereit nach 2 – 3 Versuchen auf die ungewohnte Situation eingestellt und wir fühlen uns deutlich wohler, denn wir betreiben ein Fitnesstraining ganz ohne körperliche Belastung.

Kommen wir nun wieder zurück zu unserem ersten Saunabesuch.
Ein Saunagang soll zwischen 8 und 12, höchstens aber 15 Minuten dauern. Warum? Beim Aufenthalt in der heißen Sauna erhöht sich natürlich auch die Körpertemperatur (1 – 1½° in der angegebenen Zeit). Alles, was über diese Zeit hinausgeht, gefährdet den Erfolg des Saunaganges. Die Körpertemperatur überhöht, es kommt zum Fieber, das Ganze kippt ins Negative ab. Die Untergrenze von 8 Minuten ist kein Muss, aber der Organismus benötigt diese Zeit, um all die positiven Reaktionen auszulösen. Es ist also überhaupt nicht schlimm, wenn Sie nach 3 Minuten beim ersten Mal bereits sagen: “Für jetzt langts“. Wichtig ist nur, dass dem ersten, nach einer Pause, der zweite Saunagang folgt.

Wir haben den ersten Saunagang nun hinter uns, haben nach einer gewissen Zeit der Gewöhnung von der untersten auf die mittlere oder gar obere Liege gewechselt. Kurz bevor wir die Sauna verlassen wollen, setzen wir uns aufrecht hin, damit der Organismus sich wieder an diese Haltung anpasst. Dann stehen wir in Ruhe auf und verlassen die Saunakabine. Bitte schließen Sie die Saunatür direkt hinter sich, damit nicht zu viel Wärme verloren geht.
Nun aber bitte um Gotteswillen nicht sofort den Sprung ins kalte Wasser üben. Das könnte böse Folgen haben. Auch wenn Sie so etwas von so manchem so genannten Saunaprofi schon gehört haben, oder in Filmen gesehen, es ist unsinnig und gefährlich!
Bitte denken Sie daran, Ihre Blutgefäße haben sich geweitet. Alles Blut ist im Umlauf, die Pulsfrequenz hat sich um bis zu ca. 50% erhöht. Was würde passieren, wenn Sie nun in leitungskaltes Wasser (12 – 15°) springen? Alles würde sich schlagartig zusammenziehen, die Muskulatur würde verkrampfen, Lebensgefahr!

Geben Sie Ihrem Körper Gelegenheit, sich erneut zu aklimatisieren. Gehen Sie, wenn möglich, ein paar Minuten an die frische Luft. Atmen sie ganz normal aus und ein (Bitte auf gar keinen Fall jetzt kräftig tief einatmen. Die Luft ist, gemessen an Ihrer inneren Temperatur, kalt. Die Bronchien verkrampfen sich und es kann zum Hustenanfall kommen). Nach einigen Minuten der Anpassung gehen Sie nun zum Kneippschlauch (leitungskaltes Wasser, nicht temperiert) und gießen sich langsam damit ab. Beginnen sie damit am rechten Fuß, langsam bis hoch zur Hüfte, dann das gleiche vom linken Fuß aus. Jetzt ist der rechte Arm an der Reihe, langsam bis zur Schulter, das Gleiche mit dem linken Arm und erst jetzt über den ganzen Körper. Zuletzt, wenn sie mögen, über den Kopf.
Warum dieses umständliche Prozedere?
Der Kneippschlauch hat extra einen großen Querschnitt, damit viel Wasser ohne Druck fließen kann. Indem das Wasser über unsere Haut fließt, transportiert es Wärme ab und das ist der Sinn des Abgusses. Zum Einen Abkühlung und zum Anderen Gefäßtraining. Nachdem sich die Gefäße in der Sauna gedehnt haben, ziehen sie sich nun wieder zusammen. Dieses Gefäßtraining fördert die Durchblutung und stärkt gleichzeitig unsere Abwehrkräfte.
Nun steht dem Eintauchen ins kalte Wasser nichts mehr im Wege, wenn sie es denn möchten. Erforderlich ist das kalte Tauchbad nicht!

Jetzt folgt eine der für mich angenehmsten Anwendungen des Saunagangs, nämlich das warme Fußbad. Man nimmt vor einem so genannten Fußbadebecken (oder Kübel) Platz und setzt die Füße in gut warmes Wasser (ca. 36 – 38°), nicht mehr als knöcheltief.
Die Blutgefäße haben sich während des Abgusses wieder zusammengezogen. Nun wird ein Reflex ausgelöst durch das warme Wasser: Die Blutgefäße weiten sich, ausgehend von den Füßen, wieder. Der Erfolg ist ein wohlig warmes Gefühl, welches sich langsam über den Rücken und den ganzen Körper ausbreitet.

Nun können sie, wenn sie möchten, einige Wechselbäder vornehmen (nach Kneipp) oder sie geben sich der Ruhe hin. Jeder gute Saunabetrieb bietet mindestens einen Ruheraum an. Dort legt man sich nun auf eine der Liegen und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein. Nach einem guten Saunagang ist man entspannt und ruhebereit (nicht müde oder schlaff). Es kann nun durchaus passieren, dass Sie einschlafen in einer fremden Umgebung, was sie eigentlich doch gar nicht wollen. Keine Sorge, auch das ist ein Zeichen der positiven Wirkung der Sauna. Nachdem sich in der Wärme der Sauna ihre Muskulatur und der Kreislauf entspannt haben, entspannt sich auch der Geist und man kann in aller Ruhe (die einem sonst fehlt) relaxen. Diese Ruhephase sollte mindestens genau so lange sein, wie der Saunagang, also 8 – 15 Minuten. Keine Sorge, wenn's etwas länger wird, ist das absolut nicht schlimm. Es dient ja Ihrer Entspannung!
Ist die Ruhezeit vorbei, empfiehlt sich vor Beginn des 2. Saunaganges ein erneutes Abduschen. Wichtig ist nur, dass Sie sich vorm Betreten der Sauna gründlich abfrottieren. Die Gründe hierfür habe ich ja bereits erwähnt.

Nun beginnt also das Prozedere von vorn. Allerdings werden Sie ganz schnell einen deutlichen Unterschied zum ersten Durchgang feststellen. Ihr Organismus hat sich nämlich einiges gemerkt. Ihre Angst vorm ersten Mal ist nicht mehr da. Aus den anfänglichen 3 Minuten werden ganz leicht 8 bis 10 und später auch bis zu 15 Minuten. (Der Mensch ist ein Gewohnheitstier)
Von jetzt an läuft alles wie gehabt ab und wenn es das nächste Mal heißt: “Heute gehen wir in die Sauna“, dann freuen Sie sich schon auf die herrliche Entspannung.

Sie sollten allerdings ein paar Empfehlungen des Deutschen Saunabundes beachten. Ich sage bewusst Empfehlungen, denn wie alles in der Sauna ist auch das ganz individuell zu sehen. Genau wie beim Sport oder vielen anderen Dingen des täglichen Lebens, spielt auch hier die Tagesform eine große Rolle. Es gibt Tage, da dauert auch bei mir der erste Saunagang nur 3 Minuten. Das ist absolut nichts Schlechtes. Mein Inneres ist halt noch zu aufgewühlt, aber ab dem 2. Saunagang wird's immer besser.

Hier also ein paar gutgemeinte Ratschläge:

Nehmen sie sich Zeit (2 bis 3 Stunden), kein Termin nach der Sauna!
Nehmen Sie genug Liege- und Badetücher mit. Das oberste Gebot in der Sauna heißt: “Kein Schweiß aufs Holz“.
Beachten Sie die Baderegeln!
Vor Benutzen des Tauchbeckens abduschen!!! Oder möchten Sie beim Eintauchen durch die erkaltete Fettschicht Ihres Vorgängers müssen?
Essen Sie nichts zu Schweres vor den Saunagängen. Heben Sie sich das lieber für hinterher auf.
Alkohol während der Saunagänge soll zwar cool sein, ist aber Unfug, weil er die positive Wirkung negativ beeinflusst. Nach einem feucht-fröhlichen Gelage am Samstag, kann ein Saunasonntag allerdings wahre Wunder wirken. Ein Besäufnis nach der Sauna wird preiswert, da der Alkohol stärker wirkt und das „Fassungsvermögen“ dadurch stark eingeschränkt ist. Mal ganz davon abgesehen, dass der Alkohol das soeben positiv Erreichte wieder zunichte macht.
Vor allen Dingen aber: Bitte seien Sie Egoist. Achten Sie nicht darauf, was Andere machen. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers, auf Ihre eigene Empfindung und richten Sie sich danach mit Ihrem Saunaverhalten. Lassen Sie sich auf gar keinen Fall von so dummen Sprüchen beeinflussen, wie zum Beispiel: „Ein Saunagang unter einer halben Stunde ist was für Waschweiber“. Wer solche Sprüche von sich gibt, hat nichts begriffen und ist selbst Schuld, wenn er nie erfährt, was wirklich hinter so einem Saunavergnügen steckt.
Fitnesstraining ohne Anstrengung,
Entspannung und Erholung für Körper, Geist, und Seele
Wellness in ihrer schönsten Form
Einer der schönsten Beiträge zur Kostensenkung im Gesundheitswesen!
Müsste eigentlich auf Rezept verschrieben werden, ohne Zuzahlung !

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